
Neu - Kostengünstiger Betreuungsservice für Mitglieder:
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Kleinbetrieb
Es kommt nicht alle Tage vor, aber es kann passieren: Der Auszubildende fällt (fast) vom Gerüst, die Praktikantin stolpert über den Werkzeugkasten, der neue Mitarbeiter findet Kopfhörer und Schutzbrille uncool und der verantwortliche Handwerksmeister will von alledem am liebsten nichts hören und sehen.
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz? Gefährdungsbeurteilung? Niemand hat, insbesondere in kleinen Handwerksbetrieben, Zeit, Lust und die nötigen finanziellen Mittel, sich mit diesem Thema eingehender zu befassen und die von den Berufsgenossenschaften überarbeitete Unfallverhütungsvorschrift (DGUV Vorschrift 2) Punkt für Punkt umzusetzen: Obwohl laut Statistik die Unfallrate in Kleinbetrieben (bis 10 Mitarbeiter) mit rund 29 meldepflichtigen Arbeitsunfällen je 1000 Mitarbeiter pro Jahr deutlich über der von Großbetrieben liegt und die rechtliche Situation eindeutig ist:
Das Haftungsrisiko liegt immer beim Unternehmer.
Er trägt die Verantwortung für seine Mitarbeiter und letztlich auch die Kosten für Ausfallzeiten bei Unfall oder berufsbedingten Gesundheitsproblemen. Er muss nachweisen, dass alle Sicherheitsauflagen erfüllt wurden.
Für einen einzelnen, auf sich allein gestellten Handwerksbetrieb ist dies kaum zu schaffen. Deshalb hat unsere Innung nach einer bezahlbaren, rechtssicheren, unbürokratischen Problemlösung für ihre Mitglieder gesucht und mit dem Projekt-Team von „amadeus“ auch gefunden.
Mit fachlicher Unterstützung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin konnten die Experten ein kostengünstiges Modell zur „betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung“ entwickeln, das den speziellen Anforderungen in Kleinbetrieben bis 10 Mitarbeiter entgegenkommt und bereits mehrfach und in verschiedenen Branchen erprobt wurde.
„Poolbetreuung“ heißt das Erfolgsrezept, bei dem sich mehrere Handwerksbetriebe Betriebsarzt und Sicherheitsfachkraft teilen und dabei von ihren „Poolmanagern“ mit den nötigen Arbeitsunterlagen (Checklisten, Gefahrstoffverzeichnisse etc.) versorgt werden.
Die Erfahrung zeigt: In Arbeitsschutz und Gesundheitsvorsorge zu investieren, rechnet sich auch betriebswirtschaftlich. Unter Umständen kann der Ausfall eines einzigen produktiven Arbeitstages mehr kosten als die komplette sicherheitstechnische und betriebsärztliche Betreuung für das ganze Jahr.
Letztendlich geht es uns dabei auch um die moralische Verantwortung und langfristige Zielsetzung des amadeus-Konzeptes: „Wir wollen mit vereinten Kräften einen Prozess des Umdenkens in Gang setzen. Unfallverhütung und Gesundheitsvorsorge dürfen nicht als lästige Pflicht verstanden werden, sondern als das gute Recht jedes Einzelnen auf einen sicheren Arbeitsplatz. Jeder Arbeitsunfall, jede berufsbedingte Erkrankung ist eine(r) zu viel!“
Informationen unter http://www.amadeus-handwerk.de oder direkt bei der Geschäftsstelle.











